Die Projekte unserer Kunden behandeln wir sehr vertraulich. Daher haben Sie bitte dafür Verständnis, dass wir Ihnen an dieser Stelle die einzelnen Kunden nicht nennen. Wir stellen die CASE-Studies auch nur sehr verkürzt da, um Ihnen einen praktischen Einblick in unsere Arbeit zu geben. Sollten Sie an unseren Referenzen näheres Interesse haben, so sind wir gerne bereit, Ihnen auf Anfrage weitere Auskünfte zu geben bzw. Ihnen Ansprechpartner unserer Kunden zu nennen, um sich ein näheres Bild über uns aus der Perspektive eines Kunden zu machen.

 

  • Projektmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Prozessmanagement
  • Configuration\nmanagement
  • Anforderungs\nmanagement
  • IT-Infrastruktur
  • Softwareentwicklung
Kunde
Deutsches Luft- und Raumfahrtunternehmen pm top neu

Ausgangssituation
Durch die Aufnahme der Serienproduktion eines Luftfahrzeugs entstand eine große Nachfrage nach entsprechenden Trainingssimulatoren für die verschiedenen Kunden. Die entsprechenden Luftfahrzeugvarianten und die Anforderungen der Kunden an die Simulatoren unterscheiden sich teilweise recht deutlich, sodass die Entwicklung jedes Simulators als eigenständiges Projekt gehandhabt wird.

Problem
Im Bereich des Kunden entstand ein Engpass in der Projektmanagementkapazität durch mehrere gleichzeitige Projektstarts und damit verbundener hoher Arbeitslast. Diese benötigten Kapazitäten konnte der Kunde nicht durch interne Ressourcen decken.

Lösung
Die ABSC GmbH weist im Bereich Projektmanagement jahrelange praktische Erfahrung auf und kann gleichzeitig auf fachlich versiertes Personal in diesem Bereich zurückgreifen. Daher wurde dem Kunden angeboten, die komplette Betreuung einzelner Projekte inklusive der Koordination von Zulieferern und Herstellern zu übernehmen. Nach der Akzeptanz des Kunden übernahm die ABSC GmbH das komplette Management mehrerer Projekte. Diese Aufgabe umfasste die autarke Planung, Durchführung und die Nachverfolgung der einzelnen Projekte mit Aktions-, Status- und Budgetmonitoring.

Fazit
Durch die erfolgreiche Arbeit wurden die übernommen Projekte zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten abgeschlossen und die ABSC GmbH konnte sich einen ausgezeichneten Ruf beim Kunden erwerben. Positiver Nebeneffekt für unseren Kunden war, dass durch die erfolgte Entlastung auch die intern gemanagten Projekte mit den frei gewordenen Ressourcen optimal betreut werden konnten.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit konnten gleichzeitig Verbesserungspotenziale aufgedeckt und ein insbesonders für den Kunden vorteilhafter Wissens- und Erfahrungsaustausch im Projektmanagement stattfinden. Die Zusammenarbeit gestaltete sich so erfolgreich, das Projekte in diesem Bereich auch heute noch in einer andauernden Langzeitpartnerschaft fortgeführt werden.

qm-top

Dienstleistungs-Projekt "Darstellung eines Beziehungsmodells verschiedener Qualitätskennzahlen"

Kunde
Automobilhersteller im Premiumsegment.

Ausgangssituation
In den letzten Jahren erzielte der Kunde große Fortschritte in der Produktqualität seiner technischen Erzeugnisse. In den verschiedensten Bereichen konnten die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer durch präzisere Fertigungsmöglichkeiten, neue Werkstoffe, rechnergestützte Simulation von Prozessen und die Etablierung neuster Qualitätsmanagementsysteme gesteigert werden. Dennoch ist das System - oder Komponentenversagen - allgegenwärtig. Die Zahl der Rückrufe nahm zu, trotz höchster Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Diese Rückrufaktionen schädigen das Image des Kunden, die Kundenzufriedenheit sinkt. Die Gründe für die Fehleranfälligkeit von Komponenten und Systemen lag und liegt weiterhin im hohen Komplexitätsgrad der Produkte und der Prozesse des Kunden.

Problem
Der Kunde verwaltet eine Vielzahl an Informationen auf Basis von Datenbanken. Diese hohe Anzahl der verschiedenen Datenbanken macht eine Auswertung oder Analyse von Qualitäts-Kennzahlen sehr schwierig. Nur mit Hintergrundwissen über die einzelnen Datenbanken, Fehlerdokumentationen und Fehlerbeseitigungsprozessen ist eine Fehleranalyse und eine Auswertung von Einzelberichten möglich. Zudem gibt es kein System für die Darstellung der Gesamtqualität. Auch die Datenaufbereitung nimmt viel Zeit in Anspruch. Dies ist bedingt durch die Vielzahl der Datenbanken, die alle unterschiedliche Formate und Programmiersprachen aufweisen. Dennoch ist die Informationsfülle der Datenbanken eine nicht zu unterschätzende Hilfe zur Qualitätssicherung.

Lösung
Im Rahmen einer Prozessanalyse wurde zunächst der Prozess der Datenermittlung und -erfassung untersucht: Datenbanken und deren Informationsträger wurden auf die Datenqualität hin analysiert. Trotz der Anwendung sämtlicher präventiver Methoden zur Fehlervermeidung wurden Fehler im Feld (Kunden) aufgedeckt. Im Einzelnen wurden entlang der Prozesskette die folgenden Methoden und Prozesse zur Korrelationsermittlung sowie zur Analyse und für Fehlervermeidungsmaßnahmen eingesetzt:

  • Weill bull Analyse
  • Quality Function Deploment (QFD)
  • Failure Mode and Effectiveness Analysis (FMEA, Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse), Fehlerbaum Analyse
  • Fault Tree Analysis (FTA, Fehlerbaum Analyse), Event Tree Analysis (ETA, Ergebnisablaufanalyse)
  • Pareto Analyse
  • Fehlermanagement

Die mit diesen Methoden erstellten Qualitätskennzahlen wurden in der Folge mit Hilfe eines Beziehungsmodells in Korrelation gesetzt. Dadurch konnten Widersprüche in den Daten aufgedeckt werden. Aufbauend auf den Ergebnissen wurde eine Zusammenfassung der Erkenntnisse, sowie die Defizite, die in der Datenanalyse aufgefallen sind, dem Kunden vorgestellt.

Dass Fehler erst beim Kunden entdeckt wurden, war zum einen begründet in der Handhabung der Methoden und zum anderen in den Schwächen der Datenqualität (Informationsgehalt der Datenbanken und -systeme). Nach der Aufdeckung der Fehler und Defizite wurde ein Maßnahmenpaket zur Vermeidung erarbeitet.

Fazit
Mit Hilfe des Beziehungsmodells sind nicht nur die Korrelationen in den Qualitätskennzahlen aufgezeigt und bestimmt worden, sondern auch der Ursprung von Fehlern und Unzulänglichkeiten. Abschließend wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätsplanung vorgestellt. Somit können Fehler, die möglicherweise erst beim Kunden auftreten, schon in der Konzeptphase erkannt und beseitigt werden.

pz-top

Projekt "Geschäftsprozess-Modellierung im Supply Chain Management"

Kunde
Kunde aus dem Bereich Luftfahrt – Hauptabteilung im Bereich Supply Chain Management

Ausgangssituation
Im Rahmen der Vorbereitung auf eine ISO-Zertifizierung mussten die Abläufe im Bereich Supply Chain Management im Ist-Stand dokumentiert und die Prozesse zum Teil auf Effizienz hinterfragt werden. Die Prozesse wurden vorwiegend durch zwei EDV Anwendungen (SAP und eine Eigenentwicklung) unterstützt. Durch die nur rudimentär dokumentierten Prozesse war eine Einarbeitung neuer Mitarbeiter sehr aufwendig sowie die Umsetzung der Prozessvorgaben nicht immer einheitlich.

Problem
Die ISO 9000 Norm beschreibt die Anforderungen an das Management eines Unternehmens oder einer Organisationseinheit. Hierbei wird unter anderem die Dokumentation der Geschäftsprozesse vorgeschrieben. Diese waren jedoch bisher nicht ausreichend abgebildet, das Supply Chain Management sollte diese Auflage baldmöglichst erfüllen. Durch diese Abbildung sollte die Prozessqualität nachhaltig gesteigert und somit die Termin und Liefertreue verbessert werden.

Lösung
Die ABSC GmbH hat einen Leitfaden mit 10 Schritten zur gezielten Analyse und Modellierung der Supply Chain Management IST-Prozesse erstellt. Als Prozessmodell wurde ARIS festgelegt und die Notationen der EPK (Ereignisgesteuerte Prozessketten) angewandt. Den Schwerpunkt der Analyse stellten Interviewtermine vor Ort dar, hier wurden die Geschäftsprozesse analysiert, besprochen und mögliche Änderungen erfasst. Die Geschäftsprozessmodelle wurden mit Hilfe der Aufzeichnung durch die Interviews modelliert und iterativ überarbeitet sowie zur besseren Wiedererkennung vereinheitlicht.

Fazit
Durch die umfangreiche Abbildung aller Geschäftsprozesse des Supply Chain Management wurden neben der erfolgreichen Überarbeitung viele weitere Vorteile sichtbar. Die Prozessmodelle finden unter anderem Anwendung in Arbeitsanweisungen und dienen der Kostenminimierung bei der Einführung von neuen SW-Lösungen, da die Prozesse präzise vorliegen und die SW an diese angepasst werden kann (nicht umgekehrt). Zum anderen wurden die einzelnen Arbeitsschritte, welche sich nur "in den Köpfen" der Mitarbeiter befanden, zusammengefasst und die Abläufe vollständig dokumentiert. Dadurch wird jedem Mitarbeiter die Sicht auf das "Ganze" schnell ermöglicht und eine Orientierung hin zu der Prozessorientierung beschleunigt.

km-top

"Optimierung von Konfigurationsmanagementprozessen"

Kunde
Ein Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Ausgangssituation
Fehlende Termintreue, nicht eingehaltene Zusagen, formelle sowie inhaltliche Mängel der erstellten Dokumentation, Unklarheiten über den Lieferumfang und die Dauer der Umsetzung von Änderungen bewirkten Unzufriedenheit und somit einen Vertrauensverlust beim Auftraggeber unseres Kunden. Unsere Aufgabe bestand darin, die Ursachen zu analysieren, Gegenmaßnahmen vorzuschlagen und diese umzusetzen.

Lösung
Die Organisation des Konfigurationsmanagements und seine vier Hauptaktivitäten:

  • Konfigurationsidentifikation (Configuration Identification),
  • Konfigurationssteuerung (Configuration Control),
  • Konfigurationsbuchführung (Configuration Status Accounting) und
  • Konfigurationsaudit (Configuration Auditing)

wurden auf Schwachstellen hin analysiert. Für die identifizierten Mängel wurden Gegenmaßnahmen und ein Plan zu deren Umsetzung erarbeitet. Erfahrenes Personal übernahm die Umsetzung der Maßnahmen und die Überarbeitung des Konfigurationsmanagementplans und der darin beschriebenen Prozesse. Die an den Prozessen Beteiligten (einschließlich Auftraggeber des Kunden und Unterauftragnehmer) wurden dabei mit einbezogen. Die Geschäftsleitung unterstützte die strikte Umsetzung der Prozesse.

Fazit
Der erste Schritt bestand darin, durch kleine aber spürbare Erfolge das Vertrauen der Beteiligten zurück zu gewinnen und ihnen die Zuversicht zu vermitteln, die bestehenden Probleme in einem überschaubaren Zeitraum lösen zu können, um so die Akzeptanz für weitere Schritte zu erhöhen. Die Position des KM, was die Verbesserung und Steuerung von Prozessen anbelangt, wurde gestärkt. Dadurch konnte z.B. die Anzahl der notwendigen Iterationen bei der Dokumentenerstellung bis zur Freigabe verringert und die Qualität erhöht werden.

Bei den technischen und vertraglichen Änderungen konnte nicht nur die Durchlaufzeit merklich reduziert werden, sondern dadurch auch der Durchsatz erhöht werden. Dies bewirkte u.a. auch ein verbessertes Einhalten von Zahlungsmeilensteinen. Der Einsatz von Übersichten und Metrisierung für Änderungen und Lieferungen sowie der Einsatz von anwenderfreundlicheren Vorlagen steigerte die Akzeptanz der Maßnahmen. Eine Verbesserung der Kommunikation wurde durch die Einbeziehung von Auftraggeber und Unterauftragnehmer erzielt.

Projekt "Vereinheitlichung und Konsolidierung der Produktdaten Management Systeme"

Kunde
Ein Systemhersteller aus der Luftfahrt

Ausgangssituation
Für das Konfigurationsmanagement wurde ein neues Produktdatenmanagementsystem (PDM) geplant. Dieses System soll einheitlich für alle Standorte des Kunden, national und international, eingesetzt werden. Die Bauphase der Hubschrauber befindet sich mitten in der Serienphase und ein PDM-Systemwechsel ist zu diesem Zeitpunkt nicht unproblematisch. Ein reibungsloser Systemwechsel ist zwingend erforderlich, um Verzögerungen in der Produktion zu vermeiden.

Lösung
Zusammen mit dem Kunden wurde zuerst die optimal und kostengünstigste Migrationstrategie entwickelt. Die Lösung beinhaltete eine Schulung der Anwender auf das neue System, sowie die Übernahme der Altdaten aus dem bisherigen System. Die einzelnen Datenpakete beinhalteten Produktstrukturen, Änderungsanträge, Gültigkeiten, Bauabweichungen, Embodyment Daten etc.

Zur Datenübernahme wurden zwei Lösungsansätze betrachtet. Zum einen eine manuelle Übernahme der Daten in das neue System und zum anderen eine automatische Übernahme der Daten mit Hilfe von Migrationsprogrammen. Beide Lösungsansätze beinhalten im neuen System eine nachträgliche Prüfung der Datenqualität durch qualifiziertes Fachpersonal.

Aufgrund der großen Datenmenge entschied sich der Kunde zusammen mit dem ABSC Projektteam für das Übertragen der Daten mit Hilfe eines Migrationsprogramms. Hierzu wurden die Anforderungen der einzelnen Fachabteilungen, z.B. Konfigurationsmanagement, Produktion und Qualitätssicherung, aufgenommen, ausgearbeitet und in einer Spezifikation festgehalten. Außerdem wurden die Datenbankmodelle beider Systeme und die Prozessabläufe der Anwendung miteinander verglichen, um die Daten aus dem Altsystem interpretieren und entsprechend adaptieren zu können. Dadurch wurde eine hohe Effektivität bei der Übernahme der Daten erreicht.

Nach der Datenmigration wurde fachkompetentes Personal eingesetzt, welches die Dateninhalte qualitativ geprüft und mit dem Datenbestand im Altsystem verglichen hat. Damit wurde gewährleistet, dass ggf. fehlerhaft übertragene Daten zeitnah korrigiert oder nachtransferiert werden konnten.

Mit dem aufgezeigten Lösungsansatz konnten alle Daten aus dem Legacy System übernommen werden. Somit wurde der "Design built" und "as built" Standard von 12 Hubschraubervarianten erfolgreich migriert.

Parallel zur Migration der Daten wurden die Anwender auf das neue System geschult. Hierzu wurden Schulungsunterlagen erstellt, die auf die Anforderungen und Tätigkeitsbereiche der einzelnen Fachabteilungen zugeschnitten waren. Für jeden Fachbereich wurden zielgerichtete Schulungen durchgeführt.

Fazit
Durch eine standardisierte Aufnahme der Anforderungen mittels der Methoden des Requirements Engineering konnte eine sehr gut abgestimmte Migrationsstrategie entwickelt werden. Ein reibungsloser Übergang auf das neue Produktdatenmanagementsystem wurde erfolgreich durchgeführt. Verzögerungen in der Produktion konnten somit vermieden werden. Durch die klare Aufnahme der Anforderung und der Spezifizierung konnte, mit Hilfe der daraus entwickelten Programme, eine automatische Datenmigration stattfinden. Eine kostenintensive und potentiell fehlerbehaftete manuelle Datenübernahme konnte vermieden werden.

re-top

Case Study 1 - Beratungs-Projekt "Einführung DOORS-Addins"

Kunde
Einführung eines DOORS-Addins zur Verteilung von Anforderungen bei einem Automobilhersteller

Ausgangssituation
Anforderungen, die auf verschiedenen Entwicklungsebenen bearbeitet werden, müssen verknüpft werden, um zu zeigen, wie sie entstanden sind und welchen Status sie haben. Bei einem Kunden aus der Automotive Branche werden täglich ca. 2000 Anforderungen verteilt und bearbeitet. Im verwendeten Tool Telelogic DOORS müssen die Anforderungen manuell in die Arbeitsbereiche kopiert und mit übergeordneten Anforderungen verlinkt werden.

Lösung
Automatisierte Prozesse bieten eine fehlerfreie und zeitsparende Verteilung und Verlinkung der Anforderungen. Im verwendeten Tool Telelogic DOORS gibt es dazu die Möglichkeit, eigene Programmierungen einzubringen. Es wurde ein Skript entwickelt, das im Nachtlauf automatisch die vorher bestimmten Anforderungen verarbeitet und spezielle Attribute zu den Anforderungen ergänzt. Nebenbei werden vom Skript Fehlerprotokolle aufgezeichnet und Benachrichtigungen per E-Mail verschickt.

Fazit
Die automatische Verteilung bewirkte eine Verkürzung der Durchlaufzeit bei Verteilung und Verlinkung der Anforderungen, sowie eine Reduzierung der Fehler. Die manuellen Eingriffe beschränken sich nun auf Korrekturmaßnahmen entsprechend dem Fehlerprotokoll. Positiv ist die kostensparende Beschleunigung bei der Bearbeitung von Anforderungen durch die speziellen Attribute. Die Effizienz zeigt sich in der Reduzierung von Entwicklungszeiten. Die Akzeptanz des Prozesses und des Tools ist seitdem sehr gestiegen. Im Gegenzug gingen die Anfragen bei der Hotline stark zurück.

Case Study 2 – Fachbereich Anforderungsentwicklung und -Management – Dienstleistungs-Projekt "Einführung Tool-Betrieb Telelogic DOORS"

Kunde
Einführung einer Tool-Betrieb Telelogic DOORS/Hotline bei einem Autohersteller

Ausgangssituation
Wenn die Bearbeitung und Verwaltung von Anforderungen durch ein Anforderungsmanagement-Tool, wie z.B. DOORS von Telelogic, unterstützt wird, ist der reibungslose und fehlerfreie Betrieb eine grundsätzliche Forderung. Da hausinterne EDV-Abteilungen meist nicht auf so spezifische Software ausgerichtet sind, können Support Probleme auftreten. Damit sinkt die Effektivität, die Fehlerrate steigt und auch die Akeptanz für die Software sinkt bei den Mitarbeitern.

Lösung
Als gute und sinnvolle Möglichkeit zur Entlastung der EDV-Abteilungen und zur Verbesserung des Toolbetriebs wurde ein software-spezifischer DOORS-Support eingeführt. Die Kernpunkte waren:

  • Einrichtung einer eigenen Emailadresse für den Support und eine täglich acht Stunden Verfügbare Hotline
  • Kampangne zur Bekanntmachung der fachkundigen Hilfe zum Thema DOORS
  • Einrichtung eines Ticketsystems als Schnittstelle zu anderen Support-Abteilungen
Fazit

Das Ergebnis der Maßnahmen ist eine dauerhafte Ereichbarkeit über Email und/oder Ticketsystem, sowie ein persönlicher Support, der täglich z.B. von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr verfügbar ist. Die Hotline übernimmt folgende Aufgaben:

  • User-/Gruppenverwaltung (Passwort, Nutzer und Zugriffsrechte)
  • Einrichten und Pflegen von neuen Projekten und Projekttemplates
  • Lizenzverwaltung, Unterstützung bei Release-Wechsel und Kontakt zum Toolhersteller Telelogic
  • Terminen zu den Themen Anforderungsmanagement oder DOORS-Support
it-top Projekt "DFSR-Replikation"

Kunde
Ein Unternehmen der Luftfahrt; in diesem Projektumfeld waren ca. 8.000 Anwender an mehreren Standorten als Kunden eingebunden.

Ausgangssituation
Die Clientinstallation in den deutschen Standorten erfolgt automatisiert. Alle relevanten Daten, die für Grundinstallationen, Installation zusätzlicher Software und die Verrechnung benötigt werden, sind in einer zentralen Konfigurationsdatenbank abgelegt. Diese wiederum greift mittels eines DFS-Pfades auf Distributions-Server zu, die die Installationsquellen mit einem Datenvolumen von ca. 750 Gigabyte vorhalten. Die Daten werden parallel in mehreren Standorten vorgehalten, um u.a. eine gewisse Unabhängigkeit von den WAN-Leitungen zu erreichen.

Problem
Die Datenreplikation der Verzeichnisse zwischen den verschiedenen Standorten wurde bisher mit mehreren Robocopy-Jobs, die zeitgesteuert über Nacht von einem Scheduling-Server gestartet wurden, erledigt. Aufgrund der immer größer werdenden Datenmengen konnte diese Replikation häufig in dem vorgegebenen Zeitfenster nicht mehr abgeschlossen werden. Dadurch gab es bei den einzelnen Datenbeständen immer mehr Inkonsistenzen, die letztendlich nicht mehr automatisiert zusammengeführt werden konnten und somit zu Fehlfunktionen in den Installationen führten. Ebenso war die Dokumentation innerhalb der Konfigurationsdatenbank über verwendete Lizenzen nicht mehr verlässlich, womit auch die Verrechnung an die Abteilungen nicht mehr korrekt funktionierte. Die Einhaltung von SLAs war bedroht.

Lösung
Es wurde der DFS-Replikations-Service (Distributed File System Replication, DFSR) von Windows Server 2003 R2, der die Remotedifferenzialkomprimierung (Remote Differential Compression, RDC) verwendet, eingeführt. Upgrades der betroffenen Windows Server 2003 (Enterprise und Standard) auf die jeweilige R2 Version und Installation des DFS-R Services mit allen erforderlichen Updates wurden vorgenommen. Einheitliche Ports wurden festgelegt und an den entsprechenden Firewalls freigeschalten, die Stagingordner angepasst, die zu verwendende Bandbreite eingeschränkt und die Administrationsberechtigungen auf einen eingeschränkten Personenkreis delegiert.

Fazit
Mit Einsatz des in Microsoft Windows Server 2003 R2 integrierten DFSR Service konnten die benötigten Daten wieder zeitnah allen Standorten zur Verfügung gestellt werden und es konnte ein kostenintensiver Ausbau der bestehenden WAN-Verbindungen aufgrund der niedrigeren Bandbreitennutzung vermieden werden. Da bei der Aktualität der zur Verfügung stehenden Informationen eine Verbesserung erzielt werden konnte, ergab sich als Konsequenz daraus ein verbessertes Installations- und Softwareverteilungsmanagement.

Projekt "Vereinheitlichung und Konsolidierung der Produktdaten Management Systeme"

Kunde
Ein Systemhersteller aus der Luftfahrt.

Ausgangssituation
Für das Konfigurationsmanagement wurde ein neues Produktdatenmanagementsystem (PDM) geplant. Dieses System soll einheitlich für alle Standorte des Kunden, national und international, eingesetzt werden. Die Bauphase der Hubschrauber befindet sich mitten in der Serienphase und ein PDM-Systemwechsel ist zu diesem Zeitpunkt nicht unproblematisch. Ein reibungsloser Systemwechsel ist zwingend erforderlich, um Verzögerungen in der Produktion zu vermeiden.

Lösung
Zusammen mit dem Kunden wurde zuerst die optimal und kostengünstigste Migrationstrategie entwickelt. Die Lösung beinhaltete eine Schulung der Anwender auf das neue System, sowie die Übernahme der Altdaten aus dem bisherigen System. Die einzelnen Datenpakete beinhalteten Produktstrukturen, Änderungsanträge, Gültigkeiten, Bauabweichungen, Embodyment Daten etc.

Zur Datenübernahme wurden zwei Lösungsansätze betrachtet. Zum einen eine manuelle Übernahme der Daten in das neue System und zum anderen eine automatische Übernahme der Daten mit Hilfe von Migrationsprogrammen. Beide Lösungsansätze beinhalten im neuen System eine nachträgliche Prüfung der Datenqualität durch qualifiziertes Fachpersonal.

Aufgrund der großen Datenmenge entschied sich der Kunde zusammen mit dem ABSC Projektteam für das Übertragen der Daten mit Hilfe eines Migrationsprogramms. Hierzu wurden die Anforderungen der einzelnen Fachabteilungen, z.B. Konfigurationsmanagement, Produktion und Qualitätssicherung, aufgenommen, ausgearbeitet und in einer Spezifikation festgehalten. Außerdem wurden die Datenbankmodelle beider Systeme und die Prozessabläufe der Anwendung miteinander verglichen, um die Daten aus dem Altsystem interpretieren und entsprechend adaptieren zu können. Dadurch wurde eine hohe Effektivität bei der Übernahme der Daten erreicht.

Nach der Datenmigration wurde fachkompetentes Personal eingesetzt, welches die Dateninhalte qualitativ geprüft und mit dem Datenbestand im Altsystem verglichen hat. Damit wurde gewährleistet, dass ggf. fehlerhaft übertragene Daten zeitnah korrigiert oder nachtransferiert werden konnten.

Mit dem aufgezeigten Lösungsansatz konnten alle Daten aus dem Legacy System übernommen werden. Somit wurde der "Design built" und "as built" Standard von 12 Hubschraubervarianten erfolgreich migriert.

Parallel zur Migration der Daten wurden die Anwender auf das neue System geschult. Hierzu wurden Schulungsunterlagen erstellt, die auf die Anforderungen und Tätigkeitsbereiche der einzelnen Fachabteilungen zugeschnitten waren. Für jeden Fachbereich wurden zielgerichtete Schulungen durchgeführt.

Fazit
Durch eine standardisierte Aufnahme der Anforderungen mittels der Methoden des Requirements Engineering konnte eine sehr gut abgestimmte Migrationsstrategie entwickelt werden. Ein reibungsloser Übergang auf das neue Produktdatenmanagementsystem wurde erfolgreich durchgeführt. Verzögerungen in der Produktion konnten somit vermieden werden. Durch die klare Aufnahme der Anforderung und der Spezifizierung konnte, mit Hilfe der daraus entwickelten Programme, eine automatische Datenmigration stattfinden. Eine kostenintensive und potentiell fehlerbehaftete manuelle Datenübernahme konnte vermieden werden.

se-top Projekt "Configuration Management Database"

Unternehmen
Ein Unternehmen der Luftfahrt; in diesem Projekt ca. 20 Benutzer.

Ausgangssituation
Für den Bereich Simulatorenbau und Training sollte ein Tool zur Unterstützung des Konfigurations- und Änderungsmanagement für Simulatoren und Trainingsunterlagen entwickelt werden.

Der Kunde wünscht den Einsatz eines Tools an allen nationalen und internationalen Standorten.

Lösung
Zusammen mit dem Kunden wurden die Anforderungen in Form eines Lastenheftes festgelegt, auf Basis dieses Lastenheftes erstellte die ABSC einen Lösungsvorschlag in Form eines Pflichtenheftes.

Als Vorgehensmodell wurde das „V-Modell XT" und als Entwurfsmodell „MDA" (Model Driven Architecture) verwendet, das genutzte Tool war "Enterprise Architect".

Somit konnte einerseits über das Anforderungsmanagement die Validierung der spezifizierten Anforderungen durchgeführt werden. Andererseits sicherten wir die Verifikation der zu erfüllenden Anforderungen durch die fertiggestellten Komponenten.

Die Anforderungen wurden bis in den Quellcode verfolgt, im Umkehrschluss konnte der Quellcode auch den Anforderungen zugeordnet werden.

Mithilfe des "Enterprise Architect" entwickelte die ABSC GmbH auf Grundlage der Anforderungen ein fachliches Modell, bestehend aus den UML2 Diagrammtypen Use-Case-Diagramm, State-Chart, Activity-Diaramm und Class-Diaramm.

Aus diesem Modell wurden die großen Teile des Quellcodes generiert, manuelle Änderungen am Quellcode wurden durch Reverse Engineering wieder in das Modell eingepflegt.

Als technische Plattform dienten der J2EE (Java2 Enterprise Edition) Applikationsserver JBoss4, EJB2, Hibernate und JSF.

Fazit
Durch enge Zusammenarbeit mit dem Kunden und das kontrollierte Änderungsmanagement konnte die Entwicklung des Systems zum Festpreis im vereinbarten zeitlichen Rahmen durchgeführt werden.